Neue Wege in der Pflegeausbildung - nur gemeinsam

Auf Einladung der Hoffbauer-Stiftung besuchte Ministerin Susanna Karawanskij am 13. August Hermannswerder. Grund des Besuchs der brandenburgischen Sozialministerin war die Zukunft der Pflegeausbildung in Potsdam. Die Ministerin kam in Begleitung des Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg. Neben dem Vorstandsvorsitzenden der Hoffbauer-Stiftung Frank Hohn waren der kaufmännische Leiter des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin-Teltow-Lehnin, Lutz Ausserfeld und der Vorsitzende der Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann gGmbH Steffen Grebner vor Ort.

Mit Einführung der Generalistik in der Ausbildung von Pflegekräften im kommenden Jahr müssen neue Wege beschritten werden. Weil dies nur gemeinsam geht, wollen das Evangelische Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin, das Klinikum Ernst von Bergmann und die Hoffbauer-Stiftung eine gemeinsame Pflegeausbildungsgesellschaft gründen. Auf der Inselspitze Hermannswerder soll eine Pflegeschule für rund 800 Schüler entstehen. Geplant sind ein bis zwei Gebäude mit drei bis vier Stockwerken auf einer Grundfläche von etwa 7500 Quadratmetern. Bis voraussichtlich Herbst 2022 sollen sie bezugsfähig sein.

Der erste Jahrgang mit etwa 25 Auszubildenden soll schon im April 2020 seine Ausbildung auf Hermannswerder beginnen, im Oktober sollen fünf weitere Ausbildungsgruppen dazu kommen. Bis der Neubau fertig ist, wird der Unterricht an mehreren Standorten stattfinden.
Ministerin Karawanskij betonte den Bedarf einer solchen Ausbildungsstätte. Die geplante Pflegeschule ist ein Impulsgeber für die Zukunft der Pflege im Land Brandenburg.