Nachhaltige Energieversorgung für die Standorte Hermannswerder und Kleinmachnow

Im Rahmen eines Förderprojekts hat die Hoffbauer-Stiftung analysiert, wie die Energieversorgung der beiden Standorte optimiert werden kann.

Luftbild von Hermannswerder in Potsdam
Luftbild der Halbinsel Hermannswerder

Gefördert von der Europäischen Union hat die Hoffbauer-Stiftung Konzepte zur nachhaltigen Energieversorgung für die Standorte Hermannswerder und Kleinmachnow erstellen lassen. Nach einer umfassenden Bestandsanalyse folgten standortspezifische Potentialanalysen. Mehrere Versorgungskonzepte wurden im Hinblick auf Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit untersucht.

Hauptziel des Vorhabens war es, die Möglichkeiten zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu identifizieren. Dabei galt es, die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Versorgungskonzepte ebenfalls zu berücksichtigen.

Das Ergebnis: Es wurde festgestellt, dass die aktuell genutzten Erdgas-Kessel-Lösungen nicht mehr zeitgemäß sind. Schrittweise sollen sie durch alternative Energiequellen ersetzt und  ergänzt werden. Es werden Hybridlösungen angestrebt, welche eine flexible Energieversorgung ermöglichen. Bei Wirtschaftlichkeit erhalten zudem erneuerbare Energien Vorrang. Auch Kraft-Wärmekopplungs-Anlagen wie Blockheizkraftwerke (BHKWs) werden im Sinn einer Sektorenkopplung als Alternativen für Erdgaskessel gesehen.

Förderung: RENplus 2014-2020, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung 2014-2020
Laufzeit: 16.06.2020 bis 31.03.2022

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