Wohnen im Cluster - Minimalwohnungen von den Stadtentdeckern
Schüler des Seminarkurses Architektur

Zur öffentlichen Präsentation ihrer Arbeiten und zum anschließenden Stadtentdecker-Gespräch luden Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder am 18. Februar um 15 Uhr in die Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam ein.

Wie sich auf kleiner Fläche gut nutzbare Räume gestalten lassen, hatte der Seminarkurs Architektur des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder bereits in einer ersten Phase thematisiert, als die Schülerinnen und Schüler Potsdamer Gebäude der Bauhauszeit untersuchten. Mit dem erworbenen Wissen entwarfen die Jugendlichen nun ihre eigene Kleinstwohnung im vorgegebenen Rahmen von 6,00 x 4,00 x 4,20m.

Ähnlich wie in der Weimarer Republik sind Wohnungsknappheit und steigende Mieten heute wieder ein Problem in vielen Städten – so auch in Potsdam. Studierende, Senioren und sozial Benachteiligte aber auch Normalverdiener finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum. Einen Beitrag zur Lösung des aktuellen Wohnungsproblems bietet das Clusterwohnen. Kleine Apartments für 1-2 Bewohner/innen mit eigenem Bad und eigener Küche gruppieren sich um größere Gemeinschaftsräume für gemeinsames Kochen, Essen, Treffen und Feiern. Ihre Entwürfe vom „Wohnen im Cluster“ präsentieren die Schülerinnen und Schüler als ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr 100 Jahre Bauhaus.