Coronavirus: Präventionsmaßnahmen der Hoffbauer gGmbH

Zur Eindämmung der Corona-Epidemie hat die Brandenburgische Landesregierung am Freitag, dem 13.3.2020 eine vorübergehende Einstellung des regulären Unterricht- und Betreuungsbetriebs für alle Schulen, Horte und Kitas im Land ab Mittwoch (18.03.2020) beschlossen.
Als Hoffbauer gGmbH folgen wir dieser Entscheidung  der Landesregierung und der Expertengremien und setzen den regulären Unterrichts-und Betreuungsbetrieb an den Hoffbauer-Schulen ab 18. März 2020 bis einschließlich 17.04.2020 (Ende der Osterferien) aus.

Konkret bedeutet dies, dass Schülerinnen und Schüler die Schulen im genannten Zeitraum nicht aufsuchen können. Auch die Betreuung in den Horten kann nicht realisiert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden, nach jetziger Lage,  in der Regel vor Ort sein, um eine Unterrichtsversorgung auf anderem Weg soweit wie möglich aufrecht zu erhalten.  Aus den aktuellen Mitteilungen des Bildungsministeriums wird auch deutlich, dass alle Prüfungen und Abschlüsse sichergestellt und durchgeführt werden sollen.

Ziel dieser Maßnahme der Landesregierung ist es, die Infektionskette wenn möglich zu unterbrechen bzw. zu verlangsamen. Dies gelingt nur, wenn Sozialkontakte, wie sie im normalen Schul-, Unterrichts- und Hortbetrieb unvermeidlich sind, möglichst weitgehend reduziert werden. Auch wenn Kinder und Jugendliche nicht als besonders gefährdet gelten, kann durch eine Aussetzung des regulären Schul- und Hortbetriebs ein wichtiger Beitrag zum Erreichen des genannten Ziels geleistet werden.

Bis Mittwoch werden schon eingeleitete Maßnahmen konkretisiert, um die Schülerinnen und Schüler auch unter den Bedingungen eines ausgesetzten regelhaften Schul- und Hortbetriebs mit Lern-, Vorbereitungs- und Arbeitsaufträgen zu versorgen und den Kontakt sicherzustellen und zu halten. Darüber, wie dies konkret gestaltet wird, informieren Sie die jeweiligen Schulleitungen und Mitarbeitende.

Dass die Einschränkung des Schul- und Hortbetriebs mit enormen Herausforderungen für die Schülerschaft, Eltern, und Familien verbunden ist, steht außer Frage. Dies gilt für die Familien unserer Schülerinnen und Schüler, es gilt aber auch für die Familien unserer Mitarbeitenden. Die uns vorliegenden Informationen der zuständigen Behörden haben Notbetreuungen auf kommunaler Ebene für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-6 angekündigt. Diese soll aber Kindern von Eltern vorbehalten bleiben, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Da dies in den jeweiligen Landkreisen und Kommunen organisiert werden soll, können hier keine allgemeingültige Informationen gegeben werden. Sobald wir Näheres zu den verschiedenen Regionen erfahren, informieren wir auch dazu.

 „Solidarische Gesellschaften meistern Krisen besser“, war jüngst ein Kommentar in der Süddeutschen Zeitung überschrieben. In der Tat brauchen wir in einer Situation wie dieser vor allem ein solidarisches Miteinander, Mut und Fantasie für ungewöhnliche Lösungen.
Uns ist sehr bewusst, dass eine Vielzahl von Fragen erst durch und in dem laufenden Krisenmanagement auftreten bzw. entstehen, dabei Lösungen und Antworten Zeit und Geduld erfordern. Manches lässt sich aktuell  noch nicht beantworten, da zu vielen Themenfeldern aktuell Krisenstäbe arbeiten und Entscheidungen der sich veränderten Situation angepasst werden.

Pressemitteilung MBJS
Pressemitteilung Landesregierung