Verbesserte Berufszugänge zu sozialpädagogischen Arbeitsfeldern für Studierende, Absolventinnen und Absolventen der FHCHP
Gruppenbild Unterzeichnung Vereinbarung mit Juergen Kraetzig (vorne ganz rechts), Christiane Gerischer (vorne 2. von rechts) und Thomas Drescher (vorne ganz links)

Die von Jugendstaatssekretär Thomas Drescher und dem Hochschulbevollmächtigten der Evangelischen Hochschule Potsdam gGmbH, Jürgen Kraetzig, am 11.6.2019 unterzeichnete Vereinbarung wird künftigen Absolventinnen und Absolventen der FHCHP den Berufseinstieg in die Arbeitsfelder „Kindertagesbetreuung“ und „Hilfen zur Erziehung“ (teilstationäre und stationäre) spürbar erleichtern. Das separate Antragsverfahren, das bislang für den Zugang in Kitas und Einrichtungen der Erziehungshilfe erforderlich war, entfällt. Für die Praxispartner und Anstellungsträger vereinfachen sich die Anstellungsmöglich damit erheblich.

Studierende der dualen Studiengänge Bewegungspädagogik und Tanz in Sozialer Arbeit, Musikvermittlung und Musikpädagogik in Sozialer Arbeit sowie Sprachpädagogik und Erzählende Künste in Sozialer Arbeit absolvieren bereits während der gesamten Dauer des Studiums ihre berufspraktische Tätigkeit in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung oder der teilstationäre und stationäre Hilfen zur Erziehung. Sie können in dieser Zeit vom Anstellungsträger auf das notwendige pädagogische Personal bereits angerechnet werden.

Der Vereinbarung vorausgegangen sind die Überarbeitung der Modulhandbücher sowie die Schärfung der Schwerpunktsetzungen. Für den Hochschulbevollmächtigten Kraetzig ist die Vereinbarung das Ergebnis eines sehr fruchtbaren Entwicklungsprozesses der dualen Studiengänge an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam.
Laut Jugendstaatssekretär Drescher „gehören die Hoffbauer-Absolventinnen und -Absolventen künftig zu den geeigneten Fachkräften wie staatlich anerkannte Erzieherinnen, Kindheitspädagoginnen oder Sozialarbeiter, die wir dringend in den Einrichtungen brauchen. Das schafft Klarheit – für die Studierenden, aber auch für die Träger der Einrichtungen.“