Das Bibliotheksprojekt „Offline ist erst der Anfang“ des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder wurde für den Förderpreis 2026 Medienkompetenz der Stiftung Bildung nominiert. Entwickelt wurde das Projekt von unserer Schulbibliothekarin Frau Lenz und unserer Deutschlehrerin Frau Kolbe mit Unterstützung des Fördervereins.
Für jedes Bundesland wurden in einem Vorentscheid zwei Projekte nominiert. „Offline ist erst der Anfang“ gehört damit zu den beiden Projekten, die das Land Brandenburg im Wettbewerb vertreten.
Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis ist inzwischen gestartet. Deshalb möchten wir jetzt möglichst viele Menschen für unser Projekt begeistern – aus unserer Schulgemeinschaft, aus Potsdam und gern auch darüber hinaus aus ganz Brandenburg.
Bis zum 25. Oktober ist die Abstimmung über diesen Link möglich:
https://pollunit.com/de/polls/foerderpreis2026
Über das Projekt:
Seit diesem Schuljahr bleiben Smartphones am Evangelischen Gymnasium Hermannswerder im Schließfach. Damit entsteht neuer Freiraum im Schulalltag – doch wie lässt er sich sinnvoll füllen? Genau hier setzt das Bibliotheksprojekt „Offline ist erst der Anfang“ an.
Die Idee: Diesen neuen Freiraum mit Leben zu füllen – mit Büchern und Geschichten, eigenen Ideen, Begegnung und einem kreativen Umgang mit analogen und digitalen Medien.
Das Projekt wurde von der Schulbibliothekarin Frau Lenz und der Deutschlehrerin Frau Kolbe entwickelt und mit Unterstützung des Fördervereins beim Förderpreis 2026 Medienkompetenz der Stiftung Bildung eingereicht. Mit Erfolg: Für jedes Bundesland werden zwei Projekte nominiert. „Offline ist erst der Anfang“ gehört zu den beiden Projekten, die Brandenburg im Wettbewerb vertreten.
Im Mittelpunkt steht eine Schulbibliothek, die nicht nur für Schülerinnen und Schüler da ist, sondern zunehmend von ihnen selbst gestaltet wird.
Monatlich übernimmt eine Klasse die Verantwortung für die Gestaltung der Bibliothek. Die Jugendlichen wählen Themen und Bücher aus, entwickeln Empfehlungen und Ausstellungen und überlegen selbst, wie sie andere für ihre Ideen begeistern können.
Ein weiterer Baustein des Projekts ist die neue Quartalslektüre für die Jahrgänge 7 und 8. Dabei geht es zunächst ganz bewusst nicht um klassische Interpretation und Analyse, sondern um etwas viel Grundsätzlicheres: wieder Lust aufs Lesen zu machen.
Die Schülerinnen und Schüler lesen selbstständig und entdecken Geschichten und Themen jenseits des Unterrichts. Im Mittelpunkt steht der persönliche Zugang zu Büchern und die Freude daran, Neues zu entdecken.
Gleichzeitig verbindet das Projekt Leseförderung mit Medienkompetenz. Einzelne Lektüren können anschließend kreativ weitergedacht werden – zum Beispiel in Podcasts, Lesetagebüchern, Booktrailern oder anderen eigenen Beiträgen.
Die Schülerinnen und Schüler konsumieren dabei nicht nur Inhalte, sondern wählen aus, hinterfragen, gestalten und machen ihre Ergebnisse für andere sichtbar.
So verbindet „Offline ist erst der Anfang“ Leseförderung, Medienbildung und echte Beteiligung, und schafft konkrete Angebote für den neu gewonnenen Freiraum im Schulalltag.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer*innen!




