Ende August wurde der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam in der rbb-Sendung „DER TAG in Berlin & Brandenburg“ vorgestellt.
Seit 25 Jahren ist der Hospizdienst in Potsdam eine Anlaufstelle für Menschen, die in schweren Zeiten Begleitung und Unterstützung brauchen. Gegründet wurde der Dienst von Heike Borchardt, die anlässlich des Jubiläums im rbb zu Gast war und über die Arbeit des Hospiz- und Palliativberatungsdienstes berichtete.
Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Angebote des Dienstes und die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen und trauernden Menschen. Für den Beitrag wurde auch direkt vor Ort beim Hospizdienst gedreht.
Besonders eindrucksvoll gibt der Beitrag Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Hospizarbeit. Vorgestellt wird unter anderem die Jubiläumsausstellung „Das ist doch einfach nur Scheiße – wie Jugendliche ihre Trauer erleben“, die sich mit den ganz persönlichen Erfahrungen junger Menschen in ihrer Trauer auseinandersetzt.
Sehr berührend ist auch die Geschichte einer Familie, die vom Hospizdienst begleitet wurde und im Beitrag offen über ihre persönlichen Erfahrungen, die Herausforderungen des Abschieds und die Bedeutung der Begleitung erzählt.
Heike Borchardt stellt die verschiedenen Angebote des Hospizdienstes vor – darunter die „Letzte-Hilfe-Kurse“, in denen Menschen lernen, was sie für schwer kranke und sterbende Angehörige tun können und wie sie mit den Themen Abschied, Sterben und Trauer umgehen können.
Der Beitrag zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Hospizarbeit ist und wie wertvoll professionelle und menschliche Begleitung in schwierigen Lebenssituationen sein kann. Er macht deutlich: Hospizarbeit bedeutet nicht nur Begleitung am Lebensende, sondern auch Zeit schenken, zuhören, Halt geben und Menschen in einer besonders herausfordernden Lebensphase nicht allein zu lassen.
Der Beitrag ist in der rbb-Mediathek verfügbar.
