Johann und die Olympiawiese

›Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft‹

… lautete das Thema der 27. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.

Ein wirklich schwieriges Schuljahr geht für Johann Pestke mit einer besonderen Auszeichnung zu Ende: Er gewinnt mit seinem Beitrag zum Geschichtswettbewerb den 1. Preis im Land Brandenburg. Herzlichen Glückwunsch!

Das Thema für seinen Beitrag fand er praktisch vor der Schultür: Wie kommt die "Olympiawiese" auf Hermannswerder zu ihrem Namen?
Mit Johann freut sich seine Tutorin Kathrin Sachse. Die Lehrerin für Geschichte und Sport am Evangelischen Gymnasium Hermannswerder bewundert, wie intensiv sich ihr Achtklässler in sein Thema hineingearbeitet hat, Archive und Literatur durchforscht und nicht zuletzt mit vielen Menschen dazu Kontakt aufgenommen hat. 

Das neue Schuljahr wird für beide freudig beginnen, denn am 27. August findet die Preisverleihung in der Staatskanzlei statt.

"Der Geschichtswettbewerb will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Der methodische Zugriff wird durch das »forschende Lernen« und den »lebensweltlichen Bezug« bestimmt: Jugendliche setzen sich mit Geschichte auseinander, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat – und die oft bis in die Gegenwart nachwirkt. Der Wettbewerb, seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung und dem Bundespräsidialamt ausgerichtet, geht zurück auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Hamburger Stifters Kurt A. Körber. Sie wollten junge Menschen zur Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte anregen."